Irmingard von Freyberg

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Irmingard von Freyberg (* 6. Januar 1907 in München; † 29. März 1985 in Würzburg) war Grafikerin, Keramikerin und Scherenschnittkünstlerin.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Irmingard von Freyberg entstammte den alten süddeutschen Adelsgeschlecht derer von Freyberg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Zuerst wollte Irmingard Schauspielerin werden, doch ihre Eltern, bestimmten sie zum Besuch der Staatsschule für angewandte Kunst. So bestritt Irmingard von Freyberg, die in München Gebrauchsgrafik, Buchschmuck, Bühnen- und Kostümbildnerei studiert hatte, ihren Lebensunterhalt während des Zweiten Weltkriegs mit Keramik aus dem einem eigenen Brennofen.

Der Regisseur Heinz Hilpert, brachte sie dann zur Schauspielerei, die sie letztlich nach Sommerhausen führte. Luigi Malipiero bat sie 1960, sich um das Torturmtheater zu kümmern, während er in Berlin seine neue, weniger erfolgreiche, Filiale betrieb. Die Zusammenarbeit mit Malipiero endete bereits nach einem Jahr.

Irmingard von Freyberg blieb als freischaffende Künstlerin in Sommerhausen, um sich neben der Keramik vor allem dem Scherenschnitt und dem Schattenspiel zu widmen. Sie gestaltete sechzig TV-Schattenspiele, insbesondere für den Norddeutschen Rundfunk. In Ochsenfurt unterhielt sie eine weitere Werkstatt.

Werke (Auszug)[Bearbeiten]

Vom Durchzug des Königs Gustav II. Adolf von Schweden zeugt ein Wandbild an der Fassade vom Hotel Ritter Jörg (Sommerhausen) von Irmingard von Freyberg.

Ausstellungen[Bearbeiten]

Sie stellte im Foyer des Rathaus (Sommerhausen) ihre Keramiken und Scherenschnitte aus.

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Am 1. April 1985 wurde sie auf dem Friedhof in Sommerhausen beigesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Andrea Kluge: Irmingard von Freyberg. Leben und Werk einer Scherenschneiderin und Schattenspielerin. Ochsenfurt 1991

Weblinks[Bearbeiten]