Hof Zum Herrn Hacken

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Der Hoh Zum Herrn Hacken (auch: Hocken) war ein stattliches Gebäude in der Würzburger Altstadt.

Lage[Bearbeiten]

Der Hof lag am Anwesen Augustinerstraße 4, 6 und 8.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Hof lag in der ehemaligen St.-Georgs-Gasse, heute Augustinerstraße. Am 24. November 1324 wird der Hof durch Konrad genannt Krötheim im Zusammenhang mit einer eidesstattlichen Versicherung vor dem Offizial genannt. Am 24. Juli 1340 verkaufen Stiftsdekan und Stiftskapitel von Stift Haug den hinteren Teil des Hofes an die Zisterze Ebrach.

1860 entstand an gleiher Stelle das älteste Schuhhaus in Würzburg des Schweinfurter Schuhmachers Nikolaus Keller. 1908 übernahm sein Schwiegersohn Jakob Kolb das Unternehmen und vergrößerte es. 1919 übernahm Ferdinand Kolb das Schuhgeschäft und erweiterte es nochmals. Beim Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 wurde das Ladengeschäft völlig zerstört.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgeber des Hofes war das Ministerialengeschlecht Hacke.

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Heute befindet sich an der westlichen Straßenseite seit 1954 eine Ladenzeile mit dem Schuhhaus Kolb, das nach dem Wiederaufbau an den angestammten Firmensitz zurückkehrte.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Enno Bünz, Stift Haug in Würzburg: Untersuchungen zur Geschichte eines fränkischen Kollegiatstiftes im Mittelalter, Teil 1, Vandenhoeck & Ruprecht, 1998, S. 988

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Ehemaliger Standort
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