Helmut Bartels

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Prof. Dr. Helmut Bartels (* 10. August 1934; † 16. August 2016) war Kinderheilkundler und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg von 1981 bis 1998.

Leben und Wirken

Bartels studierte in Marburg, Kübeck und bei Prof. Dr. Hans-Rudolf Wiedemann in Kiel, der einst bei Jussuf Ibrahim gearbeitet hatte. Vor seiner Berufung nach Würzburg war er Direktor der Prof.-Hess-Kinderklinik des Zentralkrankenhauses St. Jürgen-Straße in Bremen.

Professor in Würzburg

Am 1. März 1981 übernahm Professor Helmut Bartels den Lehrstuhl für Kinderheilkunde und die Leitung der Universitäts-Kinderklinik in Würzburg. Unter seiner Leitung öffnete sich die Klinik nach außen und innen. Das kranke Kind wurde programmatisch in den Mittelpunkt gestellt, es sollte den klinischen Betrieb bestimmen und deswegen auch absolute Priorität vor Lehre und Forschung haben. In die Amtszeit Bartels fielen einige Baumaßnahmen, so die Einrichtung einer modernen Intensivstation und die gründliche Sanierung der onkologischen Station. Foyer, Treppenhaus, Station Sonneninsel sowie Station Regenbogen im Bau 34 und die später noch genannten Projekte wurden vom Künstler Norbert Böll phantasievoll und farbenfroh ausgemalt. Zwischen 1994 und 1998 wurden die Poliklinik, in die jetzt auch eine onkologische Tagesklinik integriert ist, und die Station Finkelstein saniert. Bartels initiierte das erste Sozialpädiatrische Zentrum Nordbayern, das Frühdiagnosezentrum Würzburg im Bau 18. Nach Helmut Bartels Emeritierung übernahm Christian P. Speer den Lehrstuhl und die Leitung der Kinderklinik.

Arbeitsbeginn des von Bartels geplanten Perinatalzentrums war erst im Mai 2000, nachdem 1999 Professor Speer seine Nachfolge angetreten hatte. [1]

Siehe auch

Quellen

  • Reinhard Jeschke: Meilensteine in der Geschichte der Universitäts-Kinderklinik Würzburg. Würzburger medizinhistorische Mitteilungen 20 (2001), S. 96-107; S. 105

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Reinhard Jeschke: Meilensteine in der Geschichte der Universitäts-Kinderklinik Würzburg. Würzburger medizinhistorische Mitteilungen 20 (2001), S. 96-107; S. 105 f.