Heinrich Weuster

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Heinrich Weuster war katholischer Geistlicher und zeitweise Ortspfarrer in Roßbrunn.

Ortspfarrer in Roßbrunn

Von 1942 bis 1947 war Weuster als Ortspfarrer in Roßbrunn tätig und war auch für Uettingen und Mädelhofen zuständig. Nach dem Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 kam eine große Zahl Evakuierter aus dem zerbombten Würzburg. Anfangs besuchen die Katholiken den Gottesdienst in Roßbrunn. Nach 1945 wurde auf Veranlassung der Gräfin Sophia von Wolffskeel, eine Wohltäterin der Evakuierten und der Heimatvertriebenen, im Gartenzimmer von Schloss Uettingen eine kleine Kapelle eingerichtet. Ab diesem Zeitpunkt hielt Pfarrer Weuster in Uettingen wöchentlich einmal Werktaggottesdienst, sowie Religionsunterricht für die katholischen Kinder. Später kamen noch Heimatvertriebene aus Böhmen und dem Donauraum nach Uettingen. Da die Kapelle im Schloss nur werktags benutzt werden konnte, gestattete ab 1946 der aus Kriegsgefangenschaft zurückgekehrte evangelische Pfarrer Köllner den katholischen Gottesdienst zuerst 14tägig im Betsaal des evangelischen Pfarrhauses und dann in der evangelischen Kirche am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr zu halten.

1947 übernahm er die Pfarrei Reckendorf im Baunachtal. Die dortigen Annalen besagen, dass Pfarrer Weuster sehr krank und nervös war, so dass die Aufgabe in der Pfarrei Reckendorf für ihn zu schwer wurde. Er verließ die Gemeinde bereits im Oktober 1948 und wurde Krankenhausseelsorger in Duisburg.

Siehe auch

Quellen und Literatur