Heinrich IV. von Heßberg

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Heinrich IV. von Heßberg († 13. Juli 1207) war von 1202 bis zu seinem Tode Fürstbischof von Würzburg.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Heinrich IV., der häufig mit dem Beinamen Caseus genannt wird, stammte aus der fränkischen Adelsfamilie von Heßberg im heutigen Thüringen.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Er studierte wahrscheinlich in Paris. Vor seiner Bischofswahl war er ab 1195 Domscholaster in Würzburg.

Heinrich als Bischof[Bearbeiten]

Im Streit um den Kaiserthron stand Heinrich auf der Seite von Philipp von Schwaben. Um die Verfolgung der Mörder seines Vorgängers Konrad I. von Querfurt hat er sich scheinbar nicht gekümmert. Aus diesem Grunde blieben ihm die päpstliche Bestätigung und Weihe versagt.

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Er starb im Juli 1207 vermutlich außerhalb Würzburgs, seine Ruhestätte ist unbekannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Alfred Wendehorst: Das Bistum Würzburg Teil 1 - Die Bischofsreihe bis 1254. In: Max-Planck-Institut für Geschichte (Hrsg.): Germania Sacra - Neue Folge 1 - Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1962, S. 201 ff.
  • Klaus Wittstadt: Würzburger Bischöfe 742 - 1979, Echter Verlag, Würzburg 1979, ISBN 3-429-00628-7

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Konrad I. von Querfurt Bischof
1202 - 1207
Otto I. von Lobdeburg