Heinrich (VII.)

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Heinrich (VII.) lässt sich in Würzburg als König huldigen (aus der Bischofschronik des Lorenz Fries, Mitte 16. Jh.)

Heinrich (VII.)[1] (* 1211 auf Sizilien; † 12. Februar 1242 in Martirano (Kalabrien), entstammt dem Geschlecht der Staufer und war Mitkönig unter seinem Vater Kaiser Friedrich II..

Mitkönig

Sein Urgroßvater war Friedrich Barbarossa. Bereits 1212 wurde er mit einem Lebensjahr zum römisch-deutschen König ernannt. Die bestätigende Wahl durch die Fürsten fand allerdings erst im April 1220 statt. Die Krönung fand am 8. Mai 1222 in Aachen statt. Er war der erste Staufer, der ein Siegel mit drei Löwen verwendete. Diese Stauferlöwen finden sich heute noch im Wappen von Baden-Württemberg. 1235 wurde er von seinem Vater entthront und verbannt, als er sich mit den Fürsten offen gegen den Kaiser gestellt hatte.

Bedeutung für Würzburg

1227 verleiht er Bischof Hermann I. von Lobdeburg das Privileg eines zweiten jährlichen Marktes in Würzburg. Daraus entsteht die Allerheiligenmesse. 1234 wird ihm bei einem Besuch in Würzburg gehuldigt, wie die Bischofschronik des Lorenz Fries aus der Mitte des 16. Jahrhunderts beschreibt.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Die in Klammern stehende römische Sieben zeigt an, dass Heinrich sein Königtum nicht selbstständig ausübte und deshalb in der Zählung der Herrscher des Heiligen Römischen Reiches nur eingeschränkt mitgezählt werden kann.

Quellen

  • Eduard Winkelmann: „Heinrich (VII.), römischer König“, in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 11 (1880), S. 433–439, Onlineversion

Weblinks