Heiliger Gumbert

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Gumbert (* in Ansbach; † 11. März 795 in ebenda) war bis zu seinem Tode Benediktinerabt und designierter Bischof von Würzburg.

Familiäre Herkunft[Bearbeiten]

Gumbert entstammte dem Adelsgeschlecht der Mattonen.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Gumbert war Schüler von Bischof Burkard. Dieser lehrte ihn, inmitten allen Reichtums arm zu leben. 748 gründete er auf seinem Gut in Ansbach ein Benediktinerkloster, das er auch als Abt bis zu seinem Tod leitete. 768 vermachte er das Kloster dem Würzburger Bischof. Diesem Kloster gewährte Karl der Große im Jahr 786 Immunität und freie Abtwahl. Gumbert war als Schirmvogt des Domkapitels so beliebt, dass man ihn schließlich 794 zum Bischof vorschlug, er aber noch während des Wahlvorganges verstarb, so dass Liutrit zum neuen Bischof gewählt und geweiht wird.

Heiligenverehrung[Bearbeiten]

Gumbert wird seit dem 9. Jahrhundert als Klostergründer verehrt. Reliquien von ihm befinden sich in der Propsteikirche St. Gumbertus zu Ansbach sowie in Köln und Brüssel. Patrozinium ist am 15. Juli.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]