Haus zum roten Hahn

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Haus zum roten Hahn

Das ehemalige Haus zum roten Hahn ist ein Bürgerhaus in der Neubaustraße.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebäude wurde zwischen 1734 und 1736 nach nach Plänen von Balthasar Neumann errichtet und diente als Wohnsitz des Landgerichtdieners Eckart. Die Bauausführung erfolgte durch Neumanns Stellverteter. Besonders unzufrieden war Neumann jedoch mit Joseph Raphael Tatz, dessen eigenmächtiges Handeln dazu führte, dass Tatz sich in der Errichtung der Häuser mit fremden Federn geschmückt hatte. Tatz war jedoch spätestens seit einem Baumaterialskandal 1737 als Architekt ruiniert.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Das Gebäude ist ein dreigeschossiger Mansarddachbau mit reicher Sandsteinfassade im Stil des Barock und wurde zwischen 1975 und 1979 wieder hergestellt. Die Hausmadonna von Balthasar Esterbauer aus Sandstein stammt aus dem 18. Jahrhundert und hing vorher in der Reibeltgasse 3. In einem alle Häuser umfassenden Vorstoß wurden die Häuser 6, 8, 10, 12 und 14 möglichst gleichartig gestaltet, damit sie eine dekorative Fassade bildeten.

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Im ersten Obergeschoss ist heute des Stadtarchiv Würzburg untergebracht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]