Hans von Baeyer

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Prof. Dr. Hans Emil Ritter von Baeyer (* 28. Februar 1875 in Straßburg; † 21. Januar 1941 in Düsseldorf) war Orthopäde, Medizinprofessor und Direktor des König-Ludwig-Hauses von 1916 bis 1918.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Baeyer studierte Medizin in Jena und München, wo er 1901 promoviert wurde. 1908 habilitierte er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Professor und Chefarzt[Bearbeiten]

1916 erhielt er einen Ruf als Extraordinarius für Orthopädie an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg und auf den Posten als Chefarzt im König-Ludwig-Haus als Nachfolger von Jakob Riedinger. In Würzburg verblieb er bis 1918, als er eine Professur in Heidelberg übernahm. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er 1933 aus dem Universitätsdienst entlassen und arbeitete fortan als Facharzt in Düsseldorf.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt lag in der „Mechano-Pathologie“. Nach ihmr wurde eine so genannte Fibularisfeder, auch „Baeyer-Feder“ benannt, eine Metallschiene zur Behandlung des Spitzfußes bei Lähmung des Wadenbeinnervs.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]