Gottfried von Hohenlohe

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Gottfried von Hohenlohe (* 1265; † 5. November 1309 in Mergentheim) war von 1297 bis 1303 14. Hochmeister des Deutschen Ordens.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Aus dem schwäbisch-fränkische Hochadelsgeschlecht von Hohenlohe stammend, wurde er als Sohn von Kraft I. von Hohenlohe-Weikersheim und Willeborg von Wertheim geboren. Zu seinen Vorfahren zählt der frühere Ordens-Hochmeister Heinrich von Hohenlohe, ein Bruder seines Großvaters. Sein Halbbruder war Kraft II. von Hohenlohe-Weikersheim.

Hochmeister des Deutschordens[Bearbeiten]

Gottfried wurde nach der Vertreibung des Deutschen Ordens aus dem Heiligen Land am 3. Mai 1297 in Venedig gewählt. Schnell war er in einen Konflikt zwischen dem Orden und dem Bischof von Riga verstrickt. Der Verlust der Besitzungen des Ordens bei Venedig und Neapel im Jahre 1303 führte zu seinem Sturz, so dass er am 18. Oktober 1303 in Elbing seinen Rücktritt unterzeichnete. Er erhielt die Deutschordensballei Franken und zog sich nach Mergentheim zurück.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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