Gottfried Wilhelm Osann

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Gottfried Wilhelm Osann

Hofrat Prof. Dr. Gottfried Wilhelm Osann (* 26. Oktober 1796 in Weimar; † 10. September 1866 in Würzburg) war Physiker, Chemiker und Professor an der Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Aufgrund des Einflusses seines Stiefvaters Christian Gottlob von Voigt, der befreundet war mit Johann Wolfgang von Goethe, studierte er Naturwissenschaften, insbesondere Chemie. Er war ab 1819 Privatdozent für Physik und Chemie an der Universität Erlangen, von 1821 bis 1823 an der Universität Jena und 1823 wieder in Erlangen. 1823 erhielt er einen Ruf als Professor für Chemie und Pharmazie an die Universität Tartu.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1828 wechselte Osann als Professor für Allgemeine Chemie und Physik an die Philosophische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. [1] Osann veröffentlichte eine Reihe von maßgebenden Werken, unter anderem "Ueber die Meßkunst der chemischen Elemente". Später kamen Schriften über die chemische Physik sowie die medizinische Optik hinzu.

Mitglied[Bearbeiten]

Er war Mitbegründer der Physikalisch-Medizinische Gesellschaft und war seit 1835 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Rektor der Universität[Bearbeiten]

Osann war Rektor der Universität von 1848 bis 1849.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thomas Sauer und Ralf Vollmuth: Briefe von Mitgliedern der Würzburger Medizinischen Fakultät im Nachlaß Anton Rulands. Quellen zur Geschichte der Medizin im 19. Jahrhundert mit Kurzbiographien, Würzburger medizinhistorische Mitteilungen 9 (1991), S. 135-206, S. 184 mit Anm. 143

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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