Godehardskapelle (Würzburg)

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Die Godehardskapelle oder Gotthartskapelle wurde mit der Alten Mainbrücke 1133 errichtet.

Lage[Bearbeiten]

Das Haus Nummer 267 bezeichnet den ehemaligen Standort der Godehardskapelle

Sie befand sich am rechtsmainischen Brückenaufgang in unmittelbarer Nähe des Brückentors neben dem Brückenzollhaus. In der alten Distriktsgliederung ist es der Standort des Gebäudes III. Distrikt Nr. 267. [1]

Patrozinium[Bearbeiten]

Die Kapelle war dem hl. Godehard (960-1038) geweiht, Benediktinermönch und Bischof von Hildesheim. Patrozinium ist am 5. Mai. Godehard wurde 1131 durch Papst Innozenz II. als erster Bayer heiliggesprochen, kurz vor Errichtung der Kapelle.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ehemalige Gotthardkapelle gehörte zunächst zum Benediktinerkloster St. Burkard, nach dessen Umwandlung dem Adeligen Säkularkanonikerstift St. Burkard. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kapelle von den Schweden verwüstet und 1631 profaniert. 1649 versuchte ein Benefiziat die Kapelle wieder instand zu setzen und aus diesen finanziellen Mitteln zu erhalten. Die Pläne wurden verworfen und die Kapelle ging vollständig ein. 1869 wurde die profanierte Kapelle abgebrochen. An ihrer Stelle entstand das Haus zum Schwertfeger.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Carl Heffner: Würzburg und seine Umgebungen - ein historisch-topographisches Handbuch, illustriert durch Abbildungen in Lithographie und Holzschnitt. Bonitas-Bauer, Würzburg 1852, S. 315 [1]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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