Giovanni Benedetto Platti

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Giovanni Benedetto Platti (* um 1697 nahe Padua; † 1763 in Würzburg) war italienischer Hofmusiker und (Hof-)Komponist in Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Platti wuchs in Venedig auf und erhielt dort seine musikalische Ausbildung. Um das Jahr 1722 kam er nach Würzburg und wurde Hofmusiker unter Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn. Hier wirkte er bis zu seinem Tod als Sänger, Oboist, Violinist und Cellist und zählt zu den bedeutenden europäischen Komponisten der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Komponist[Bearbeiten]

Platti verfaßte Flötensonaten, Cellosonaten, Triosonaten, Konzerte und Messen.

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Platti, verheiratet mit der von Friedrich Karl von Schönborn eingestellten Sängerin Theresa Platti, wurde in Würzburg seßhaft, und wurde nach seinem Tod in der Pfarrkirche St. Peter und Paul beigesetzt.

Nachlass[Bearbeiten]

Im Wiesentheider Gräflich Schönbornschen Musikarchiv sind handschriftliche Werke des Musikers und Komponisten erhalten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Frohmut Dangel-Hofmann: Hofmusiker und Komponist Giovanni Benedetto Platti. Ein Bericht zum 300. Geburtstag in: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst, Bd. 49/1997, S. 121-140.
  • Giovanni Platti: Sonata VI E-dur für Cembalo, hrsg. von Klaus Hinrich Stahmer, in: Musik in der Residenz. Würzburger Hofmusik, Stürtz-Verlag, Würzburg 1983, S. 71-82
  • Michael Kämmle (Hrsg.), Lexikon Fränkischer Musiker, Nürnberg, 2012, S. 36.