Frohmut Dangel-Hofmann

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Dr. Frohmut Dangel-Hofmann (* 1942 in Bamberg) ist Musikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken

Sie studierte von 1963 bis 1967 in München, dann an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Musikwissenschaft, Lateinische Philologie des Mittelalters und Bayerische Kunstgeschichte und promovierte 1973 bei Prof. Dr. Wolfgang Osthoff.

Dozentin in Würzburg

Seit 1986 unterrichtet die Musikwissenschaftlerin in Würzburg Palestrina-Kontrapunkt, später übernahm sie auch den Lektürekurs lateinischer Theoretikertexte. Seit 2001 steht sie dem Institut für Musikforschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Verfügung. Seit 1971 betreut sie als Kustodin die historische Musikaliensammlung der Grafen von Schönborn-Wiesentheid. Des weiteren ist sie vielfältig musikpraktisch tätig. Sie erteilt Klavierunterricht, macht Chorarbeit, ist Kirchenmusikerin im Nebenamt und konzertiert in der Kammermusik, vorwiegend in Streichquartetten.

Publikationen (Auszug)

  • Frohmut Dangel-Hofmann, Hofmusiker, Komponist Giovanni Benedetto Platti. Ein Bericht zum 300. Geburtstag, in: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst Ausgabe 49, 1997, S. 120
  • Frohmut Dangel-Hofmann: „Der guthe Houboist von Würtzburg“, in Würzburg heute, Nr. 63, 1997
  • Frohmut Dangel-Hofmann: Würzburg, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, 2. Auflage, hrsg. von L. Finscher, Sachteil, Bd. 9, Kassel und Stuttgart 1998, Sp. 2089-2098, Sp. 2095 (Kirchenmusik)
  • Frohmut Dangel-Hofmann: Der mehrstimmige Introitus in Quellen des 15. Jahrhunderts in: Würzburger musikhistorische Beiträge, Band 3, Tutzing, 1975
  • Frohmut Dangel-Hofmann: Bambergs buranische Topografie - wie der Text zu Carl Orffs Carmina Burana entstand. Beitrag im Bayerischen Rundfunk 1990 (UB 49/Rp 15,999)

Siehe auch

Weblinks