Günther von Schwarzburg

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Günther XXVII. von Schwarzburg ( † 10. Oktober 1446 in Leutenberg) war Domherr in Würzburg und Landrichter im Herzogtum Franken.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Günther stammte aus dem Grafengeschlecht derer von Schwarzburg in Thüringen. Einer seiner Brüder war der spätere Würzburger Bischof Gerhard von Schwarzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Günther von Schwarzburg war Stadtpfarrer in Kitzingen, von 1384 bis 1422 Domherr im Bistum Würzburg und von 1410 bis 1446 Archidiakon im Dom. Zeitgleich war er ab 1420 Domherr in Eichstätt und ab 1422 in Köln. 1427 ist er als Landrichter im Herzogtum Franken belegt. 1397 befreite er seinen Bruder Bischof Gerhard von Schwarzburg, der auf der Festung Marienberg nach dem Würzburger Städtekrieg dort festgesetzt wurde.

1428 bekennt er, dass er einen Brief von Kaiser Sigismund besäße, nach der die Stadt Weinsberg 1425 auf die Klage von Konrad von Weinsberg geächtet worden sei.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]