Friedrich Otto Walkhoff

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Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Otto Walkhoff (* 23. April 1860 in Braunschweig; † 8. Juni 1934 in Berlin-Lichterfelde) war Zahnarzt und von 1922 bis 1927 Leiter der Universitäts-Zahnklinik in Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1878 in Braunschweig, absolvierte er ein zahnmedizinisches Praktikum in der Privatpraxis seines späteren Schwiegervaters. Ergänzend besuchte er Vorlesungen an der Berlinger Charité und studierte unter anderem bei Rudolf Virchow. 1881 legte er das Examen ab und arbeitete anschließend als Assistent im Universitätsinstitut für Prothetik in Berlin. 1885 zog er mit seiner Frau Gertrud nach Braunschweig, übernahm eine Zahnarztpraxis und begann mit seiner umfangreichen wissenschaftlichen Tätigkeit. Da die Zahnmedizin damals noch kein Promotionsrecht besaß, promovierte er 1896 an der Universität Erlangen zum Doktor der Philosophie. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Publikationen, erhielt er zahlreiche Berufungen an zahlreiche zahnmedizinische Univerversiätsinstitute in ganz Deutschland. Im Jahr 1900 habilitierte er in Erlangen und nahm einen Ruf an die Universität München an, wo er den Professorentitel und den Lehrauftrag für konservierende Zahnheilkunde erhielt.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1922 nahm er den Ruf an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg als Direktor der Zahnklinik und Ordinarius für Zahnheilkunde in der Nachfolge von Prof. Andreas Michel an. 1927 legte er nach Querelen sein Amt als Hochschullehrer nieder und zog wieder nach Berlin, wo er bis zu seinem Tod noch wissenschaftlich wirkte.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Ehrendoktorwürde der Universität München

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Andreas Mettenleiter: Selbstzeugnisse, Erinnerungen, Tagebücher und Briefe deutschsprachiger Ärzte. Nachträge und Ergänzungen. Würzburger medizinistorische Mitteilungen 19 (2000), S. 459-524; S. 518b
  • H. Tschernitschek, W. Geurtsen, Zum 80sten Todestag von Otto Walkhoff, in: Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift, Deutscher Ärzte-Verlag, 2014 Nr. 69, S. 360

Literatur[Bearbeiten]