Friedrich Kohlrausch

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Prof. Dr. Friedrich Kohlrausch

Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Georg Kohlrausch (* 14. Oktober 1840 in Rinteln/Niedersachsen; † 17. Januar 1910 in Marburg/Lahn) war Physiker und Professor an der Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Kohlrausch studierte in Erlangen und Göttingen und wurde 1864 Dozent des Physikalischen Vereins in Frankfurt am Main. Ab 1867 war er Professor in Göttingen, Zürich und Darmstadt.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1875 wurde Friedrich Kohlrausch als Nachfolger von Georg Quincke an den Lehrstuhl für Physik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg berufen. Er war Dokorvater von Walther Hermann Nernst, dem späteren Nobelpreisträger. Seine Dienstwohnung befand sich im Physikalischen Institut am Röntgenring 8. Im Jahre 1888 verließ er Würzburg wegen eines Rufes an die Universität Straßburg. Sein Nachfolger wurde der seinerzeit noch an der Universität Gießen tätige Wilhelm Conrad Röntgen.

Forschungsobjekte[Bearbeiten]

Seine Arbeiten auf den Gebieten der Theorie, der Messverfahren und Instrumente und des Experiments haben sich wesentlich auf die elektrischen und magnetischen Eigenschaften von Salzen bezogen, sowie die Thermoelektrizität und Wärmeleitung, die Totalreflexion des Lichts und die Elastizität.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten]

Kohlrausch war zwischen 1895 und 1905 Präsident der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Charlottenburg und Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Die Stadt Würzburg hat nach ihm die Friedrich-Kohlrausch-Straße im Stadtteil Dürrbachau benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

Gelerhte auf uni-wuerzburg.de

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