Friedrich Harms

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Prof. Dr. Friedrich Harms (* 7. Mai 1876 in Wolfenbüttel; † 27. August 1946 in Würzburg) war Physiker und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Harms studierte nach dem Gymnasium Physik. Nach seiner Promotion an der Universität Göttingen ging er in der Jahrhundertwende als wissenschaftlicher Assistent zu Wilhelm Wien, der Nachfolger von Wilhelm Conrad Röntgen am Physikalischen Institut der Universität Würzburg war und habilitierte sich kurze Zeit darauf.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1916 wurde Harms als Nachfolger von Matthias Cantor zunächst als außerordentlicher Professor , dann als Ordinarius auf den Lehrstuhl für theoretische Physik in Würzburg berufen. 1928 wechelste er den Lehrstuhl als Nachfolger des verstorbenen E. Wagner als Ordinarius für Experimentalphysik und Vorstand des Physikalischen Instituts. Als das Institut am 16. März 1945 bombardiert wurde, legte er, trotz seiner Tätigkeit als Dekan und Prorektor, selbst im Sommer und Herbst 1945 Hand an, um wenigstens die schwersten baulichen Beschädigungen wieder zu beheben. Bis zum Winter war das Institut dank seiner Tatkraft bereits soweit arbeitsfahig, dass der Lehrbetrieb unter seiner Leitung wieder uneingeschrlnkt aufgenommen werden konnte.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Seine Arbeiten auf dem Gebiet der Kathodenstrahlen und Kanalslrahlen, später auf dem Gebiet der Dielektrika und der Schwingungsphysik, vor allem der kurzen Wellen, zeichneten sich stets durch höchste Präzision und Exaktheit aus, obgleich er in seiner Bescheidenheit nur wenige davon veröffentlichte.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]