Franz Lotz

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Prof. Dr. Franz Lotz (* 21. August 1910 in Darmstadt; † 27. September 1994 in Würzburg) war Sportwissenschaftler und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Lotz war schon als Jugendlicher Sportler beim SV Darmstadt 98 und spielte Fußball und Handball und betrieb Leichtathletik. Nach dem Abitur studierte er Philologie, Psychologie, Philosophie und Sport in Frankfurt, München und Gießen und promovierte 1936 in Gießen in Psychologie. Seine Berufslaufbahn begann Lotz auch dort als Hochschulassistent, bevor er nach weiteren Stationen an den Universitäten Berlin und Köln 1939 die Leitung des Hochschulinstituts für Leibesübungen in Leoben/Steiermark übernahm. Nach 1945 arbeitete er zunächst als Lehrer im Kollegium St. Blasien/Schwarzwald.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1949 wurde Lotz zum Direktor des Hochschulinstituts der Universität Würzburg berufen wurde. 1968 wurde er zum Professor ernannt und auf den Lehrstuhl für Theorie der Leibesübungen berufen. In seiner Amtszeit wurde zwischen 1973 und 1977 das Universitäts-Sportzentrum am Judenbühlweg errichtet.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Franz Lotz arbeitete in zahlreichen Gremien des Nationalen Olympischen Kommitees und des Deutschen Sportbundes mit, dessen Präsidium er von 1955 bis 1970 angehörte. Er war Mitglied des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele 1972 in München. Seine Bemühungen galten auch dem Behindertensport und der Partnerschaft des Sports mit den beiden großen Kirchen. Lotz war Mitbegründer der Zeitschrift „Sportwissenschaft“ und gehörte bis 1988 dem Herausgeberkollegium an.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • DOSB-Presse Nr. 35 / 31. August 2010, S. 29, Artikel- und Informationsdienst des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zum 100. Geburtstag von Franz Lotz

Weblinks[Bearbeiten]