Eugen von Schobert

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Generaloberst Eugen Siegfried Erich Ritter von Schobert

Eugen Siegfried Erich Ritter von Schobert (* 13. März 1883 in Würzburg; † 12. September 1941 bei Mykolajiw in der Ukraine) war Offizier der Königlich-Bayerischen Armee und Generaloberst der Wehrmacht.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Von 1893 bis 1896 besuchte er das Wilhelmsgymnasium in München und gehörte danach bis 1902 zum königlich-bayerischen Kadetten-Korps, in dem er das Abitur ablegte.

Militärische Laufbahn[Bearbeiten]

Königlich-Bayerische Armee[Bearbeiten]

Eugen Schobert trat am 5. Juni 1902 als Fähnrich in die Königlich-Bayerische Armee ein. Nach dem Besuch der Kriegsschule wurde er am 9. März 1904 zum Leutnant befördert. Im Jahr 1910 wurde er zum Bataillonsadjutant im 1. Königlich Bayerisches Infanterie-Regiment "König" ernannt. Als solcher wurde er am 7. März 1912 zum Oberleutnant befördert. Bei Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 rückte er an die Westfront aus und wurde ab 1915 als Kompanieführer eingesetzt. Am 28. September 1917 wurde er dann zum Kommandeur des III. Bataillons ernannt. Am 5. Juli 1918 wurde er verwundet und musste sein Kommando abgeben. Im Spätsommer 1918 wurde er als Bataillonskommandeur im 24. Königlich-Bayerischen Infanterie-Regiment eingesetzt, bevor er am 18. Dezember 1918 wieder zum 1. Königlich-Bayerischen Infanterie-Regiment "König" versetzt wurde.

Reichswehr[Bearbeiten]

Eugen Ritter von Schobert wurde nach Ende des Krieges als Hauptmann in das Reichsheer übernommen. Bei der Bildung des Heeres wurde er ab Herbst 1920 als Kompaniechef im 19. Infanterie-Regiment in Bayern verwendet und am 1. Januar 1924 zum Major befördert. Am 1. April 1929 wurde er nach verschiedenen Stationen zum Oberstleutnant befördert. Am 31. Januar 1934 gab er seinen Posten ab und wurde erneut in das Reichswehrministerium nach Berlin versetzt und am 1. Oktober 1934 zum Generalmajor befördert. Am 1. Februar 1938 wurde er zum General der Infanterie befördert.

Wehrmacht[Bearbeiten]

Als solcher wurde er zum Kommandierenden General vom Generalkommando VII. Armeekorps ernannt, mit dem er am Polenfeldzug teilnahm. Am 19. Juli 1940 wurde er zum Generaloberst befördert.

Von Schoberts Tod[Bearbeiten]

Am 12. September 1941 landete er bei einem Erkundungsflug mit einem Fieseler Storch in Frontnähe in einem Minenfeld der Roten Armee. Er wurde dabei ebenso getötet, wie sein Pilot.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]