Erwin Ammann

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Erwin Ammann (* 22. Oktober 1916 in Würzburg; † 27. Dezember 2000 ebenda) war Fernmeldehandwerker, von 1947 bis 1952 Landrat im Landkreis Ochsenfurt, von 1946 bis 1950 Abgeordneter im Bayerischen Landtag und danach ab 1953 als Landrat im Landkreis Karlstadt, später Main-Spessart tätig.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Ammann absolvierte eine Ausbildung an der Berufsschule für Elektrotechnik im Bereich des Telegraphenbau- und Fernmeldehandwerks in Nürnberg. Da er nicht in die NSDAP eintreten wollte, wurde er bei der Verwaltung ständig zurückgestellt. Deshalb kündigte er seinen Dienstvertrag bei der Reichspost und holte auf einer Privatschule und der höheren technischen Staatslehranstalt in Nürnberg die Mittlere Reife nach. Im Jahr 1941 wurde er von der Wehrmacht eingezogen und kämpfte bis 1945 als Soldat im Zweiten Weltkrieg. Nach seiner Rückkehr wurde er Mitbegründer der CSU in Unterfranken.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Im Jahr 1946 wurde Ammann Mitglied des Würzburger Stadtrats und jüngstes Mitglied der Landtagsfraktion der CSU in Bayern. Von 1947 bis 1952 war er Landrat im Landkreis Ochsenfurt. Bei der Wahl 1946 wurde er Mitglied im bayerischen Landtag und zog für den Wahlkreis Unterfranken ins Parlament ein, dem er nur in dieser Legislaturperiode angehörte. Ammann war Mitglied im Ausschuss für Fragen des Beamtenrechts und der Besoldung und im Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen. 1953 wurde er Landrat des Landkreises Karlstadt. Nachdem dieser 1972 im Rahmen der Gebietsreform im neuen Landkreis Mittelmain (später Landkreis Main-Spessart) aufging, wurde er Landrat des neuen Kreises. In seiner Funktion als Gründungslandrat setzte er sich für die letztlich umgesetzte Verlegung des Kreissitzes von Lohr nach Karlstadt ein.

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Nach Erwin Ammann wurde eine Dreifach-Sporthalle in Karlstadt benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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