Edgar Wöhlisch

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Prof. Dr. Dr. Edgar Wöhlisch (* 6. Dezember 1890 in Danzig; † 22. November 1960 in Würzburg) war Philosoph, Humanmediziner und Professor an der Universität Würzburg von 1932 bis 1957.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Wöhlisch studierte an der Technischen Hochschule in Danzig auch Chemie, Physik und Mathematik. Er wechselte die Studienfächer und promovierte an der Universität Königsberg in Medizin 1917 und in Philosophie 1920. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kiel. 1923 habilitierte er sich in der Inneren Medizin. Danach wirkte er als Privatdozent in Kiel.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1924 wechselte er als Privatdozent und Extraordinarius an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach einem Jahr als Professor in Heidelberg erhielt er 1929 er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Physiologie in Würzburg und wurde 1932 Leiter des Physiologischen Instituts, das er bis zu seiner Emeritierung 1957 leitete.

Wissenschaftliche Arbeit[Bearbeiten]

Wöhlisch untersuchtet die Physiologie der tierischen Bindegewebe und der Muskelthermodynamik.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Edgar Wöhlisch, 25 Jahre Röntgenstrahlenforschung, 1922
  • Edgar Wöhlisch, Die Physiologie und Parthologie der Blutgerinnung, 1929

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Wöhlisch war ab 1938 Mitglied der Deutschen Gesellschaft der Naturforscher Leopoldina

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]