Maintor (Sommerhausen)

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Maintor (Stadtseite)
Maintor (Feldseite)

Das Maintor ist Teil der ehemaligen Ortsbefestigung Sommerhausen.

Verkehrsbedeutung[Bearbeiten]

Das Maintor ist eines von drei Toren der gut erhaltenen Stadtmauer von Sommerhausen. Es befindet sich an der westlichen Ortsbefestigung an der Maingasse und war der Zugang zum Main, zum Hotelgasthof Anker und zur ehemaligen Mainfähre Sommerhausen-Winterhausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Am Torbogen des Maintors hat man lange Zeit den Hochwasserstand des Mains und die dazugehörigen Jahreszahlen eingemeißelt. Vor dem Tor war die Zollgrenze, gekennzeichnet durch einen Stein mit der Jahreszahl 1757 und einem Einschnitt, in dem sich der Zollbaum auf- und abbewegte. Die vom Main kommenden Waren mussten hier verzollt werden. Gegenüber vom Maintor liegt der Hotelgasthof Anker, das erste Haus außerhalb der Ortsmauer, das 1749 erbaut wurde.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Der Torturm ist ein rechteckiger, dreigeschossiger Massivbau mit Tordurchfahrt und Satteldach mit kleinen Walmen (Halb- oder Krüppelwalmdach). [1] Westlich grenzt das Torwärterhäuschen an, ein kleiner Massivbau mit Satteldach aus dem 15./16. Jahrhundert.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Baudenkmäler in Sommerhausen, Nr. D-6-79-187-29
  • Georg Furkel: Sommerhausen in Wort und Bild. 2. Auflage, Selbstverlag der Gemeinde Sommerhausen, Würzburg 1970, S. 123

Erläuterungen[Bearbeiten]

  1. Ein Walm, dessen Traufe oberhalb der Traufe des Hauptdaches liegt (d. h.: der Giebel ist nicht vollständig abgewalmt, er hat je nach ethn. Sichtweise einen Schopf oder ein eigenes verkrüppeltes Dach), wird demnach Schopfwalm oder Krüppelwalm (norddeutsch Kröpelwalm) genannt. Auch Halbwalm ist ein bekannter Begriff. Nähere Informationen hierzu bei Wikipedia [1].

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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