Jüdischer Friedhof Heidingsfeld

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Der jüdische Friedhof in Heidingsfeld ist heute aufgelassen. Die letzte Beisetzung fand 1942 statt.

Lage[Bearbeiten]

Der jüdische Friedhof in Heidingsfeld liegt zwischen Hofmannstraße und der Bahnlinie Würzburg-Treuchtlingen. Vom heutigen Eingangstor aus steigt das Gelände steil an.

Geschichte[Bearbeiten]

Der jüdische Friedhof in Heidingsfeld wurde 1811 angelegt und erstmals belegt. Bis 1881 wurden auf ihm auch Würzburger Juden beigesetzt. Die Friedhofsfläche umfasst 56,60 ar. Der Friedhof ist in einen großen alten und einen neueren Teil gegliedert und von einer massiven Steinmauer umgeben. Die letzten Grabsteine (1930-1942) liegen an der dem Eingang gegenüberliegenden Mauer. Ein kleines Taharahäuschen steht links vom Eingang.

Belegung[Bearbeiten]

Der jüdische Friedhof Heidingsfeld wurde mit der Auflösung des historischen jüdischen Friedhofs am heutigen Juliusspital für verstorbene Juden der Stadt Würzburg genutzt, da es lange Zeit keine Bestattungsmöglichkeit für Juden innerhalb der Stadt mehr gab. Aus diesem Grund fanden Beisetzungen in Heidingsfeld und in Höchberg statt.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Teilansichten[Bearbeiten]

Grabsteine[Bearbeiten]

Führungen[Bearbeiten]

Unregelmäßig finden Führungen von Willi Dürrnagel über den jüdischen Friedhof Heidingsfeld statt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Remembrance and Encounter. Biographical Traces of Würzburg Jewry on the Occasion of the Visit of Former Jewish Citizens in Würzburg, 16 to 23 April 2012, ed. by the Johanna Stahl Center for Jewish History and Culture in Lower Franconia and the Stolperstein Initiative Würzburg, Würzburg 2012, S. 15-20, dt. Originalfassung.

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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