Bodo Zimmermann

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Prof. Bodo Zimmermann, Künstler- und Flößername „BOZI“ (* 29. Mai 1902; † 25. August 1945 in Frankfurt a.d. Oder) war deutscher Illustrator, Maler und Holzschneider.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Bodo Zimmermann, der Sohn des Königlichen Kreisschulinspektors Paul Zimmermann und Enkel des Heidemalers Emil Zschimmer, wuchs in Schweidnitz (heute Świdnica) auf, wo er eine Ausbildung zum Lithographen absolvierte. Nach dem Besuch der Königlichen Kunst- und Handwerkerschule zu Breslau heiratete er dort und ließ sich als freischaffender Künstler nieder. Ab 1922 war er als Illustrator, Zeichner und Holzschneidekünstler tätig und arbeitete unter dem Künstlernamen „BOZI“. Eine weitere Vertiefung seiner künstlerischen Ausbildung suchte er an den Akademien in Berlin, München und Nürnberg, wo Rudolf Schiestl sein Lehrer war.

Seine Studienreisen brachten BOZI auch nach Franken, in das ihn sein Lehrer Rudolf Schiestl einführte. Neben seiner schlesischen Heimat wurde nun auch Franken seine Lieblingslandschaft.

1939 meldete sich Bodo Zimmermann freiwillig zum Kriegsdienst, wurde Kriegmaler und -zeichner und geriet bei der Verteidigung von Breslau im Frühjahr 1945 in russische Kriegsgefangenschaft. Mit einem Kriegsgefangenentransport kam er im August 1945 nach Frankfurt an der Oder, wo er einen Tag vor seiner Entlassung starb.

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Werke (Beispiel)[Bearbeiten]

Infolge der Belagerung und Besetzung nach dem Zweiten Weltkrieg ging der überwiegende Teil seiner Arbeiten verloren.

Quellen[Bearbeiten]