August Richter

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Kommerzienrat August Richter (* 11. September 1856 in Würzburg; † 11. März 1920 ebenda) war Enkel des Firmengründers des Druckhaus Richter und Verleger in Würzburg.

Verleger in Würzburg[Bearbeiten]

Die Brüder Carl und August Richter waren Besitzer einer von ihrem Großvater gegründeten und von den Eltern gut eingeführten Druckerei in der Plattnersgasse 17 in der Würzburger Altstadt. Als der Publizist Carl Köhl, Herausgeber des „Würzburger Journals“ Anfang 1883 den Richters den Druckauftrag kündigte, verloren die technisch am besten ausgerüsteten Drucker der Stadt ihren Großkunden.

Nach einem Treffen mit einer Handvoll Beratern am 20. Mai 1883 beschlossen Carl und er selbst eine Zeitung zu verlegen und auf ihren Maschinen zu drucken. Es sollte ein „Generaler“ werden, also keine Zeitung mit einer vorgegebenen politischen oder konfessionellen Linie. Den „Generalern“ zu eigen ist der Anspruch auf eine Massenzeitung. Dies bedeutet: günstige Preise, viele Anzeigen, lokaler Eifer und regionale Vielfalt, also eine Zeitung für möglichst jedermann.

1886 stieg noch der jüngere Bruder Otto Richter in die Verlagsleitung auf. Als letztes Zeitungsunternehmen begründete die Firma den inzwischen an August Scherl in Berlin verkauften „Praktischen Ratgeber“.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]