Andreas Kurz

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Andreas Kurz

Andreas Kurz (* 29. Mai 1894 in Gufflham/Lkr. Altötting; † 31. Dezember 1976 in Altötting) war Diözesansekretär der Caritas im Bistum Würzburg, sowie Kommunal- und Landespolitiker.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Andreas Kurz war bis zum Ersten Weltkrieg in der Landwirtschaft tätig. Nach dem Krieg, in dem er zweimal schwer verwundet wurde, arbeitete er als Krankenpfleger. 1922 wurde er Diözesansekretär des Caritasverbandes in Würzburg, 1924 Diözesansekretär der katholischen Arbeiterverbände und 1925 Arbeitersekretär der Diözese Würzburg.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Kurz war ab 1929 Würzburger Stadtrat für die BVP. 1932 wurde er für die Bayerische Volkspartei in den letzten frei gewählten Bayerischen Landtag gewählt. Er gehörte auch dem mit der Gleichschaltung nach den Ergebnissen der Reichstagswahl von 1933 gebildeten letzten Landtag der Weimarer Republik an, der nach nur einer Sitzung aufgelöst wurde.

1933 kam Kurz vorübergehend in Haft und verlor alle Stellungen und Ämter. Er arbeitete dann als Kaufmann zunächst in Würzburg, später in München. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war er Gründungsmitglied der CSU und Schatzmeister des Parteibezirkes Oberbayern. 1946 wurde er für den Wahlkreis Oberbayern in den neuen Bayerischen Landtag gewählt, 1950 und 1954 konnte er jeweils den Stimmkreis Altötting gewinnen. Von 1950 bis 1958 war er Mitglied des Landesvorstands der CSU und des Fraktionsvorstandes im Landtag. Danach schied er aus dem Landtag aus.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Kurz war Mesner und Vorsitzender der Bayerischen Mesnervereinigung.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Balcar, Jaromír / Schlemmer, Thomas (Hrsg.): An der Spitze der CSU. Die Führungsgremien der Christlich-Sozialen Union 1946 bis 1955, München 2007, in: Darstellungen zur Zeitgeschichte. Hrsg. vom Institut für Zeitgeschichte, Band 68, S. 608.

Weblinks[Bearbeiten]