Andreas Friedrich
Andreas Friedrich (* 14. Mai 1754 in Röttingen; † 31. Mai 1829 in Bieberehren) war katholischer Geistlicher und fünf Jahre lang Ortspfarrer der Gemeinde St. Peter und Paul in Eßfeld.
Geistliche Laufbahn
Friedrich trat am 31. Oktober 1773 in das Würzburger Priesterseminar ein. Tonsur [1] und Minores [2] erhielt er am 18. Dezember 1773. Zum Subdiakon wurde er am 10. Juni 1775, zum Diakon 1776 geweiht. Die Priesterweihe erhielt er am 30. Juni 1778. Anschließend war er Kuratus am Hofspital in Würzburg.
Ab 1779 betreute er als Kaplan die Gemeinde in Bretzingen und von 1781 bis 1782 in Wiesentheid. 1785 wurde er als Pfarrer nach Gaibach berufen.
Pfarrer in Eßfeld und Escherndorf
Seine Pfarrstelle in Eßfeld hatte er vom 24. September 1790 bis 1795 inne. Vom 19. April 1795 bis 18. März 1824 war er Pfarrer in Escherndorf. Seine Benefiziat verbrachte er von 1824 bis zu seinem Tod in Bieberehren.
Siehe auch
Quellen
- Die Essfelder Pfarrer auf kanski.de
- Die Fundstellen zu den biografischen Angaben entstammen der Klerikerdatenbank des Diözesanarchivs Würzburg.
Erläuterungen und Hinweise
- ↑ Die Tonsur (lat. tonsura „Scheren“, von tondere „scheren“) ist die vollständige oder teilweise Entfernung des Kopfhaares aus religiösen Gründen oder die daraus entstandene Frisur. Sie ist aus verschiedenen Religionen wie Christentum, Buddhismus oder Hinduismus bekannt. Weitere Informationen bei Wikipedia [1].
- ↑ Unter den niederen Weihen (lateinisch [ordines] minores) wird eine Form der Beauftragung zu Diensten in der christlichen Kirche verstanden, die im Lauf der Kirchengeschichte verschiedene Ausprägungen und theologische Gewichtungen hatte. Kleriker, die die niederen Weihen empfangen hatten, wurden auch als Minoristen bezeichnet. Weitere Informationen bei Wikipedia [2].
