Alfred Ehrhardt

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Alfred Franz Adolph Ehrhardt (* 5. März 1901 in Triptis/Thüringen; † 28. Mai 1984 in Hamburg) war Lehrer, Fotograf und Dokumentarfilmer.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Schulbesuch in Gera, studierte Ehrhardt Musik mit Fachgebiet Orgel am Seminar in Weißenfels. In den 1920er Jahren trat er als Organist in Norddeutschland auf. Von 1924 bis 1930 arbeitete er als Lehrer für Kunsterziehung, Musik, Gymnastik und Leichtathletik in Bad Gandersheim. 1928/29 studierte er, beurlaubt vom Schuldienst, am Dessauer Bauhaus. Im Oktober 1930 wurde Ehrhardt an die Landeskunstschule Hamburg als als Dozent für Materialstudien berufen. 1933 wurde Ehrhardt durch die Nationalsozialisten entlassen. 1934 fand er eine Stelle als Organist und Chorleiter in Cuxhaven. Ab 1937 begann er Dokumentarfilme zu drehen, zunächst über das Wattenmeer, Island, Flandern sowie Böhmen und Mähren im Auftrag staatlicher Stellen.

Filmisches Werk[Bearbeiten]

1948 gründete er die Filmproduktion Alfred-Ehrhardt-Film. Sein erster Dokumentarfilm über den Bordesholmer Altar war auf der Biennale Venedig erfolgreich. Bis 1974 fertigte er etwa sechzig Dokumentarfilme, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Von ihm stammt der Film „Begnadete Hände“ über Tilman Riemenschneider und seine Werke. Der Film hatte 1955 Premiere. Seine Bildtechnik wird der Neuen Sachlichkeit (Grafikstil etwa ab 1920) zugerechnet.

Ausstellung[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]