Albrecht Mendelssohn Bartholdy

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Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Albrecht Mendelssohn Bartholdy (* 25. Oktober 1874 in Karlsruhe; † 29. November 1936 in Oxford/GB) war Jurist und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Albrecht ist der Enkel des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Albrecht Mendelssohn Bartholdy studierte zwischen 1892 und 1897 Jura an den Hochschulen in Heidelberg, München und Leipzig, wo er 1898 promoviert wird. 1901 habilitiert er sich ebenfalls in Leipzig mit der Arbeit: Grenzen der Rechtskraft. Danach lehrt er an der dortigen Universität zunächst als Privatdozent, im letzten Jahr als außerordentlicher Professor Privatrecht, Zivilrecht und Strafrecht.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1905 erhält er einen Ruf an die Juristische Fakultät der Universität Würzburg als Ordinarius für Zivilprozeßrecht und Bürgerliches Recht und wohnte im Neumann-Pavillon. 1920 wechselt er an die neu gegründete Universität Hamburg auf den Lehrstuhl für Zivilrecht, Auslandsrecht und Internationales Privat- und Prozeßrecht. Im September 1933 wird Mendelssohn Bartholdy wegen seiner jüdischen Herkunft in den Ruhestand versetzt und emigriert ein Jahr später nach Großbritannien. Nachfolger auf seinem Lehrstuhl wird Heinrich Schanz.

Ehrenamtliche Tätigkeit[Bearbeiten]

1914 veranstaltet er in Würzburg das erste Mainfränkische Musikfest, organisiert 1916/17 die Würburger Max-Reger-Gedächtniskonzerte und gründet die Reihe Würzburger Volkskonzerte.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1927 Dr. h. c. der Universität Harvard
  • 1933 Dr. h. c. der Universität Chicago
  • Geheimer Hofrat

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

"Albrecht Mendelssohn Bartholdy" in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig.

Weblinks[Bearbeiten]