Adolf von Berlichingen

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Carl Friedrich Götz Gustav Adolf Freiherr von Berlichingen, (Pseudonym: Klemens Adolf) (* 30. Mai 1840 in Stuttgart; † 3. Mai 1915 in Bad Kissingen) war Geistlicher, Schriftsteller und Arzt.

Familiäre Hintergründe[Bearbeiten]

Adolf entstammt der württembergischen Linie des Geschlechts.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Im Jahr 1858 konvertierte er zum katholischen Glauben und trat als Student in das Jesuitenkolleg in Feldkirch/Vorarlberg ein. 1862 wurde er Novize des Ordens. Im Deutsch-Französischen Krieg half er als Krankenpfleger und wurde 1873 zum Priester geweiht. In England, Holland und Österreich war er Prediger und Verteidiger des Glaubens. 1885 verließ er die Jesuiten und wurde weltlicher Geistlicher, Armenarzt und Schriftsteller in Österreich und Bayern. Nach längeren Aufenthalten in Salzburg und Wien, ließ er sich in Würzburg nieder. Hier pflegte er eine Freundschaft mit dem Komponisten Armin Knab.

Publikationen[Bearbeiten]

Von Berlichingen wirkte insbesondere als Dichter und Verfasser von Theaterstücken.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Ozanam oder das Senf-Körnlein des hl. Vincenz von Paul; Festspiel, 1889
  • Die beiden Tilly; historisches Drama in fünf Akten, Verlag Georg Joseph Manz, Regensburg, 1891
  • Die heiligen drei Könige, ein Weihnachtsspiel mit Gesang, Styria Verlag, 1891
  • Lazareth-Fahrten des Freiherrn Adolf Götz von Berlichingen im deutsch-französischen Kriege, 1894
  • Die Befreier Wien's 1683; ein dramatisches Gedicht, 1894
  • Die Hirten von Bethlehem; neues Krippenspiel mit Gesang in drei Aufzügen, 1903
  • Die giftigen Quellen des Abfalls in der Reformation, in populär-historischen Vorträgen geschildert, 1903
  • Ein offenes Wort an die gläubigen Protestanten, 1904
  • Garcia Morenos Tod; Historisches Trauerspiel in fünf Akten, 1909

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]