Neumühle

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Historische Aufnahme der Neumühle um 1920

Die Neumühle war eine Wassermühle im Nord-Osten Würzburgs.

Lage[Bearbeiten]

Die Neumühle lag an der Pleichach in der damaligen Versbacher Landstraße.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Neumühle verrät schon vom Namen her ihre jüngere Entstehung, verglichen mit der benachbarten Lindleinsmühle, jedoch sind bereits 1571 und 1590 Müller für diese Mühle bezeugt. 1641 wird sie Galgenmühle genannt und ist bereits im Besitz der Grafen von Hatzfeld, denen sie auch im 18. Jahrhundert gehörte. Johann Heller und von 1807 bis 1812 dessen Sohn Paulus sind als Müller genannt. Aus dem Besitz des ersteren wurde das Mühlengut 1812 an Johann Lülsdorf und Leonhard Baus verkauft, die sie 1837 wiederum um 77.000 Gulden an das Juliusspital in Würzburg weiter veräußerten, wobei darauf verwiesen wurde, dass sie sich „in bestem Zustand“ befinde und das ganze Jahr über betrieben werden könne. Nach verschiedenen Pächtern nahm die Zucker AG Mannheim-Züttlingen, die zu dieser Zeit auch die Lindleinsmühle gepachtet hatte, die Neumühle in Bewirtschaftung.

Technische Ausstattung[Bearbeiten]

Um 1800 hatte die Neumühle drei Mahlgänge und einen Rollgang. In den 1930er Jahren war sie noch, hauptsächlich als Schrotmühle, in Betrieb.

Heutige Zeugnisse[Bearbeiten]

An die Neumühle erinnert heute noch die Stichstraße Bei der Neumühle und die Haltestelle Neumühle der Buslinie 12.

Siehe auch[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Ehemaliger Standort
Die Karte wird geladen …