Echterbastei

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Westseite der Echterbastei

Die Echterbastei ist Teil der Festung Marienberg aus der Zeit der Renaissance.

Lage[Bearbeiten]

Die Echterbastei trennt als Bastionsbauwerk die Echtersche Vorburg räumlich vom Greiffenclauhof. An der gefährdeten Westseite entstand dieses neue Bollwerk, durch das als neue Zufahrt zur inneren Festung das Echtertor hindurchführt. Die Bastei wurde zwar mit schweren Geschützen bestückt, barg jedoch den Nachteil eines „toten Winkels“ im Nahbereich. Deshalb konnte Gustav II. Adolf von Schweden im Dreißigjährigen Krieg das Echtertor sprengen, was 1631 zur Eroberung von Stadt und Festung durch die Schweden führte.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Die Echterbastei ist ein oberirdischer Kassemattenbau mit Kanonenständen und einer mächtigen, überdachten Brustwehr.

Geschichte[Bearbeiten]

Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn ließ zwischen 1573 und 1603 die Festung umgestalten. Seit 1947 sind in Teilen der Echterbastei Abteilungen des Mainfränkischen Museums untergebracht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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