Echtertor

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Echtertor

Das Echtertor oder Michaelstor der Festung Marienberg wurde im Zuge der Burgerweiterung unter Fürstbischof Julius Echter im Jahr 1606 von dem Steinmetz und Bildhauer Jakob Wolff der Jüngere im Stil der Renaissance erbaut.

Das Portal wurde beidseitig von Michael Kern gestaltet. [1] Innen befindet sich über dem Durchgang eine Inschriftstafel (Text siehe unten) mit Echter-Wappen, an der Außenseite die Figur des Erzengels Michael als Drachentöter (symbolisch den Teufel bzw. das Böse bezwingend). Links und rechts des Torbogens treten zwei gekoppelte, toskanische Säulenpaare heraus, die dem Tor einen besonders mächtigen Eindruck vermitteln und wiederum jeweils einen kleinen Obelisk tragen.

Links oberhalb der Außenseite des ursprünglich mit Zugbrücke (eine hölzerne Rolle davon ist erhalten) ausgestatteten Tores befindet sich ein rundes, abgetrepptes Schießloch für ein schweres Geschütz. Seitlich des Tores steht außerdem der Brunnen vor der Echterbastei.

Inschrift[Bearbeiten]

„BISCHOFF JULIUS HAT GOTT VERTRAUT / UND DISES VORHAUS NEW GEBAUT / ALS ER IN SEINEM REGIMENT / BEI DREI UND DREISSIG IAR VOLLENT / DEM VATTERLAND ZU NUTZ UND ZIERT / HAT ER VIL SOLCHE BEW VOLLFIERT / GOTT GEB DAS DIS ALLS WERD BEWACHT / DURCH SEINER HEILIGEN ENGEL MACHT“[2]

Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: BayernViewer Denkmal: Marienfestung
  2. Marianne Erben: Unsere Würzburger Festung. Echter Verlag, Würzburg 1998, S. 17

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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