1631

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Ereignisse[Bearbeiten]

7. August
Franz von Hatzfeld wird neuer Bischof von Würzburg und wird damit Nachfolger von Philipp Adolf von Ehrenberg.
14. Oktober
König Gustav Adolf steht mit seinen Truppen vor Würzburg. Rasch beugen sich Rat und Bürgermeister dem Ultimatum der Schweden (gegen die Weisung der fürstbischöflichen Regierung) und öffnen die Tore der Stadt, um einer Vernichtung zu entgehen.
18. Oktober
Die Schweden stürmen die als uneinnehmbar geltende Festung Marienberg und richten unter der Besatzung und dorthin Geflüchteten ein Blutbad an (700 Tote).
3. November
König Gustav Adolf von Schweden setzt eine „königliche Landesregierung“ über die Hochstifte Würzburg und Bamberg als schwedische Erblehen ein (Im Juni 1633 werden sie dem General im schwedischen Heer, Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar, als Herzogtum Franken geschenkt).

Gestorben[Bearbeiten]

16. Juli
Fürstbischof Philipp Adolf von Ehrenberg stirbt im Alter von 47 Jahren. Auf dem Ruf Ehrenbergs lasten 900 Opfer von Hexenprozessen, allein in Würzburg 219.
9. Dezember
Der Märtyrerpriester Liborius Wagner stirbt im Alter von 38 Jahren in Schonungen.