Gustav II. Adolf von Schweden

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König Gustav II. Adolf von Schweden

Gustav II. Adolf (* 19. Dezember 1594 [greg.] in Stockholm; † 16. November 1632 bei Lützen) aus der Herrscherfamilie der Wasa stammend, war König von Schweden (von 1611). Er trug durch Reformen und sein militärisches Eingreifen wesentlich dazu bei, Schweden gegen Dänemark und Russland eine Vormachtstellung im nördlichen Europa zu schaffen (Preussen und baltischen Länder). Sein Eingreifen in den Dreißigjährigen Krieg in Deutschland auf der Seite Dänemarks und Frankreichs verhinderte einen absehbaren Sieg des kaiserlich / habsburgischen / katholischen Lagers und sicherte die Existenz des deutschen Protestantismus.

Kriegsdaten 1631/32[Bearbeiten]

  • 12. Oktober: das protestantische Schweinfurt geht zu den Schweden über. Bischof Franz von Hatzfeld (1631 — 1642) flieht aus Würzburg in die Rheinlande.
  • 14. Oktober: Gustav Adolf steht mit seinen Truppen vor Würzburg. Rasch beugen sich Rat und Bürgermeister dem Ultimatum der Schweden (gegen die Weisung der fürstbischöflichen Regierung) und öffnen die Tore der Stadt. Bereits vier Tage später haben die Schweden unter erheblichen Verlusten die für unbezwingbar geltende Festung Marienberg erstürmt.
  • 3. November: Gustav Adolf setzt eine „königliche Landesregierung“ über die Hochstifte Würzburg und Bamberg als schwedische Erblehen ein. (Im Juni 1633 werden sie dem General im schwedischen Heer, Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar, als Herzogtum Franken geschenkt.)
  • 21. Dezember: Vormarsch bis über den Rhein, Besetzung von Oppenheim und Mainz. Gustav Adolf überwinterte dort.
  • März / April 1632: Heerzug nach Bayern.
  • 14. April: erneuter Sieg über Tilly in der Schlacht bei Rain am Lech. Kurz danach: München und Landshut ergeben sich.
  • 3. September: Wallensteins Heer stoppt den schwedischen König bei Nürnberg.
  • 16. November: Tod Gustav Adolfs in der gegen Wallenstein gewonnen Schlacht bei Lützen / Leipzig.

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