Tröltschstraße

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Tröltschstraße  

Stadtbezirk: Altstadt/Peter (Stadtteil)
Postleitzahl: 97072

Straßenverlauf

Sie verläuft als Verbindung zwischen der Valentin-Becker-Straße und der Riemenschneiderstraße.

Namensgeber

Die Straße hieß früher Eisenstraße [1], sie wurde später benannt nach Anton Friedrich Freiherr von Tröltsch (* 3. April 1829 in Schwabach; † 9. Januar 1890 in Würzburg) war Arzt für Augenheilkunde, Besitzer einer privaten Augenklinik und Professor für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde an der Universität Würzburg. [2]

Besondere Merkmale

  • Die gesamte Straße ist 30-Zone.

Einrichtungen

Unternehmen

Ehemalige Unternehmen

  • Malermeister Oskar Grieb (Tröltschstr. 9)

ÖPNV

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Valentin-Becker-Straße


Stolpersteine

In der Tröltschstraße wurden die folgenden Stolpersteine verlegt:

Adresse Erinnerung an / Historische Notizen Verlegejahr
Tröltschstraße 1 Für Anna (Nanni) Blumenthal / Deportiert am 27.11.1941 nach Riga, ermordet vermutlich 1942 bei Riga 2009
Tröltschstraße 1 Für Babette Sichel / Deportiert am 27.11.1941 nach Riga, ermordet vermutlich 1942 bei Riga 2009
Tröltschstraße 1a Für Alfons Wehr / Am 5. Oktober 1940 wurde Alfons Wehr wegen der Räumung Wernecks in die Heil- und Pflegeanstalt Lohr verlegt. Am 2. November 1940 wurde Alfons Wehr von Lohr in die Wohltätigkeits- und Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder Reichenbach/Oberpfalz transportiert. Von hier gelangte er am 17. Mai 1941 mit einem Sammeltransport in die Niederbayerische Kreis-Heil- und Pflegeanstalt Mainkofen und wurde mit dem T4-Tranport Nr.5 am 4. Juli 1941 nach Hartheim gebracht. „Ist im Auftrag des Reichsverteidigungskommissariats in eine andere Anstalt verlegt“ und vermutlich noch am selben Tag im Rahmen der Aktion T4 („Erwachseneneuthanasie“) des NS-Regimes ermordet worden. Im Standesamt Rütschenhausen ist allerdings als Todestag der 25. Juli 1941 vermerkt. 2015

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Siehe Stadtplan 1905 und/oder Würzburger Straßenverzeichnis 1946/1947 (S. 101 ff.) [1]
  2. Rita Stauber: Robert Ritter von Welz, medizinische Dissertation, Würzburg 1983, S. 36-38

Quellen

  • Adreßbuch Stadt Würzburg und Umgebung 1977. Verlag Universitätsdruckerei H. Stürtz AG, Würzburg 1976, S. II - 207

Kartenausschnitt

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