Streuobstwiese am Sausee

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Streuobstwiese am Sausee
Streuobstwiese am Sausee, Tümpel am Maidbronner Weg

Die Streuobstwiese am Sausee ist ein geschützer Landschaftsbestandteil am Rande des Stadtbezirks Versbach.

Lage

Das Schutzgebiet liegt außerhalb von Versbach nahe der nördlichen Stadtgrenze am westlichen Rande des Laubwaldes Breitholz. Zum Schutzgebiet führt von Versbach aus der Maidbronner Weg.

Namensgeber

Namensgeber sind die Flurlagenbezeichnungen Sausee bzw. Am Säusee[1]

Geschichte

Das Gelände am Sausee war von 1908 bis 1933 Versbacher Sport- und Fußballplatz, ab 1928 sogar offizielle Spielstätte der Fußballabteilung des damaligen Vereins der Freien Turnerschaft Versbach. Ein geschützter Landschaftsbestandteil ist die Wiese seit 2. August 2007.

Geschützter Landschaftsbestandteil

Die geschützte großflächige, krautreiche Extensivwiese mit Streuobstnutzung ist die einzige ihrer Art im Stadtgebiet Würzburg und umfaßt eine Fläche von 2,4 Hektar. Blütenreicher, wärmeliebender Saum auf einem Ranken am Waldrand sowie dichtes Gebüsch und Hecken grenzen an die artenreiche Wiese an bzw. durchsetzen diese. In jüngerer Vergangenheit wurde gen Maidbronner Weg ein kleiner Tümpel angelegt, der von Oberflächenwasser gespeist wird und Fröschen/Kröten eine Heimat bietet.

Seit August 2007 steht die Steuobstwiese am Sausee als geschützter Landschaftsbestandteil unter besonderem Schutz. Zweck der städtischen Verordnung ist insbesondere, den für die Tierwelt besonders hochwertigen Lebensraum zu schützen, die vorhandenen Altbaumbestände als Lebensstätten für Höhlenbrüter zu erhalten und zu sichern und das Areal in seiner Wertigkeit für das Landschaftsbild in der ausgeräumten Ackerlandschaft zu bewahren.

Streuobst

Die Naturschutzbehörde der Stadt Würzburg hat auf der Wiese 25 lokaltypische und teils nur noch selten vorkommende Obstbäume neu gepflanzt. Anlass war das 25-jährige Bestehen der städtischen Baumschutzverordnung. So wurden Apfelbäume in den Sorten Brettacher Gewürzapfel, Kaiser Wilhelm, Weißer Klarapfel und Landsberger Renette gepflanzt. Die neuen Birnbäume in den Sorten Gellerts Butterbirne und Gute Luise sind ebenso zu finden wie die Fränkische Hauszwetschge, Mirabellen, Renekloden und Süßkirschen.

Alle Bäume wurden mit kleinen Schildern versehen, auf denen Informationen über die Art und Genußreife zu finden sind. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich über diese alten lokaltypische Sorten zu informieren und die Natur vor Ort zu genießen.

Bilder

Siehe auch

Quellen/Weblinks

Einzelnachweis

Kartenausschnitt

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