Rudolf Schieblon

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Rudolf Schieblon ist Kunstglaser, Kunstmaler und Glaskünstler.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach Lehr- und Gesellenzeit erwarb Schieblon Ende 1958 den Meisterbrief als Kunstglasermeister. Im Februar 1959 eröffnete er eine Werkstatt in Würzburg.

Die Kunstglaserei Rudolf Schieblon führt ihre Tradition auf die älteste fränkische Glasmalerei Nibeler und Burkart, gegründet im Jahre 1885, zurück, die ab 1923 von Rudolf Strobel und dem Kunstmaler Willi Wolf fortgeführt wurde. Schieblon erweiterte den Betrieb und fertigte zusätzlich auch Betonglasfenster und Wandmosaiken.

1970 bezog der Betrieb in Veitshöchheim modernere und größere Werkstatträume. Der Fortbestand der Werkstätte ist durch die nächste Generation gesichert: Sohn Matthias, Kunstglasermeister und Glastechniker, sowie Tochter Michaela, Kunstglasermeisterin, Glasmalerin und Restauratorin, die seit einigen Jahren eingestiegen sind.

Genre[Bearbeiten]

Die Werkstätte Schieblon fertigt Arbeiten für kirchliche, private und öffentliche Auftraggeber. Zudem entstehen in Veitshöchheim für namhafte Künstler Fenster und Leuchten für Objete vorwiegend in Deutschland, aber auch für die USA und Afrika.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Rudolf Schieblon ist seit 1990 Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer für Unterfranken und seit 15 Jahren Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2009: Goldener Meisterbrief der Handwerkskammer für Unterfranken

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Rudolf Schieblon ist Mitglied in der Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens.

Quellen[Bearbeiten]

  • Spezialist für Glaskunst feiert Doppeljubiläum - Kunstglaserei Schieblon in Veitshöchheim besteht seit 50 Jahren. Artikel in der Deutschen Handwerks-Zeitung vom 6. März 2009.

Weblinks[Bearbeiten]