Lukasbruderschaft

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Die Lukasbruderschaft in Würzburg war eine christlich geprägte Laienbewegung und die gemeinsame Zunft der Maler, Bildschnitzer und Glaser.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgeber ist der als Schutzpatron der Künstler verehrte Evangelist Lukas. Lukasbruderschaften sind ab 1470 in Würzburg, am Niederrheim und in Luzern belegt.

Geschichte[Bearbeiten]

1483 trat Tilman Riemenschneider als berühmtestes Mitglied der Bruderschaft bei. Zum Eintritt war der Erwerb des Bürgerrechtes der Stadt und bisweilen Grundbesitz Voraussetzung. 1534 ist sein Sohn Jörg Riemenschneider als Meister im Zunftbuch genannt. 1648 ist das zuletzt aufgenommene Mitglied der Bruderschaft, namens Adam von Ebrach, verstorben.

Literatur[Bearbeiten]

  • Stephanie Kleidt: Die Lukasbruderschaft in Würzburg am Ende des Mittelalters. In: Claus Grimm (Hrsg.), Lucas Cranach, Augsburg, 1994. ISBN 3-927233-33-1, S. 124-130
  • Andreas Niedermayer: Kunstgeschichte der Stadt Wirzburg. Eigenverlag (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg und Frankfurt am Main 1860, S. 244 f.

Weblinks[Bearbeiten]