Konrad (Propst)

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Konrad ( † 1257) war Benediktinermönch und Abt des Benediktinerkloster St. Burkard von 1237 bis zu seinem Tod.

Familiäre Zusammenhänge

Seine mutmaßliche Schwester Irmingart ist 1245 als Priorin des Dominikanerinnenkloster St. Markus bezeugt.

Abt im Burkarderkloster

Konrad war zunächst Propst auf dem Marienberg. Wahrscheinlich stammt aus dieser Zeit die Rekonstruktion der Nikolauskapelle in der Rückermainstraße. 1246 ließ er eine vierbändige Bibel erstellen, von denen der erste und der dritte Band im Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 verbrannten. Abt Konrad ließ 1249 die Katharinenglocke gießen und um 1250 die polygonalen Obergeschosse der beiden östlichen Türme der Burkarder Kirche mit den steinernen Turmhelmen errichten.

Siehe auch

Literatur

Alfred Wendehorst, Die Benediktinerabtei und das Adelige Säkularkanonikerstift St. Burkard in Würzburg, im Auftrag des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Berlin, New York, de Gruyter, 2001, S. 194