Karosseriefabrik Voll KG

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Die Karosseriefabrik Voll KG in Heidingsfeld wurde 1926 gegründet.

Lage

Die Karosseriefabrik Voll KG befand sich in der Tiefen Gasse 6 im Gewerbegebiet Heidingsfeld-West.

Firmengeschichte

Josef Voll gründete das Unternehmen zunächst als Reparaturwerkstatt. Warum die Aufnahme der Herstellung eigener Karosserien veranlasst worden ist, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Anfangs wurden Omnibusse bei Voll aufgebaut. Es folgten Sonderaufbauten aller Art, teils in Kleinserie, teils als Sonderanfertigungen auf Kundenwunsch. Feuerwehren, Polizei und THW bestellten ihre Aufbauten bei Voll. Es wurden aber auch Verkaufsfahrzeuge gefertigt, sowie Notarzt- und Geländewagen, Konferenzbusse und Wohnmobile. Meist waren die Fahrgestelle von der Firma Opel.

Verkauf der Firma

1984 kaufte die britische Firma Hammond aus Dover die Karosseriefabrik. Ein viersitziges Cabrio mit vollwertigem Kofferraum wurde unter der Handelsbezeichnung „Hammond & Thiede“ von 1984 bis 1988 insgesamt 2.873 mal auf das Fahrgestell einer zweitürigen Limousine eines Opel Ascona Cabrios aufgebaut.

Ende des Karosseriebaus

Nach dem Verkauf des Betriebs an die griechisch-zypriotische Familie Leventis zog sich sich die Voll KG aus dem gewinnträchtigen Pkw-Sektor zurück und wollte mit dem Bau leichter und wendiger City-Busse namens Gazelle und speziellen Kühlfahrzeugen den Erfolg der Firma sichern. Doch die Rechnung ging nicht auf. 1991 begann die Massenentlassung der Mitarbeiter und im Jahr 1992 endete die Geschichte des Karosseriebaus in Würzburg.

Heutige Nutzung

Heute befindet sich auf dem ehemaligen Firmengelände das Gewerbliche Berufsbildungszentrum II, die Josef-Greising-Schule.

Siehe auch

Weblinks

Kartenausschnitt

Ehemaliger Standort
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