Joseph Franz Bonaventura von Schönborn-Wiesentheid

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Joseph Franz Bonaventura von Schönborn-Wiesentheid

Joseph Franz Bonaventura Kilian von Schönborn-Wiesentheid (* 8. Juli 1708 in Mainz; † 25. Januar 1772 in Wiesentheid) war Amtmann im Hochstift Würzburg und Landesherr der Herrschaft Wiesentheid.

Familiäre Hintergründe[Bearbeiten]

Joseph Franz entstammt der Verbindung von Rudolf Franz Erwein von Schönborn, Stammvater der Drei Linien, mit Maria Eleonora Charlotte Gräfin von Gleichen und Hatzfeld verwitwete von Dernbach. Er war der ältere Bruder von Domherr Melchior Friedrich Karl von Schönborn.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Neben seinen Verpflichtungen als Landesherr nahm Joseph Franz andere Ämter in verschiedenen Herrschaften an. Er war kaiserlicher Kämmerer und Geheimer Rat im Hochstift Würzburg und im Erzstift Mainz, sowie Reichshofrat. Der Würzburger Fürstbischof setzte ihn daneben als Amtmann in Kitzingen und Gemünden ein. Während der Herrschaft von Joseph Franz Bonaventura fand der Siebenjährige Krieg statt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Max Domarus: Territorium Wiesentheid. Urkunden zur Geschichte der reichsständischen Herrschaft (Grafschaft) 1681-1806. München 1956.

Weblinks[Bearbeiten]