Johannes Ferdinand Hehn

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Prof. Dr. Johannes Ferdinand Hehn

Prof. Dr. Johannes Ferdinand Hehn (* 4. Januar 1873 in Burghausen/Ufr.; † 9. Mai 1932 in Würzburg, war Geistlicher und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken

Er studierte ab 1895 an der Universität Würzburg und wurde 1898 zum Priester geweiht. Danach studierte er in Berlin die semitischen Sprachen und speziell die Assyriologie. Weitere Studienschwerpunkte waren Sprachen wie Aramäisch, Syrisch, Arabisch sowie Türkisch. Am 24. Juli 1903 wurde er in Würzburg habilitiert.

Professor in Würzburg

Hehn wurde anschließen an die Universität Würzburg zunächst als Extraordinarius und Nachfolger von Anton von Scholz zum Professor für alttestamentliche Exegese und biblisch-orientalische Sprachen berufen. Während seiner Amtszeit war er dreimal Dekan der theologischen Fakultät.

Rektor der Universität Würzburg

Im Wintersemester 1912/13 und in den Sommersemestern 1913 und 1915 war Hehn Rektor der Universität und nochmals von 1928 bis 1929.

Literarische Werke (Auszug)

  • 1900: J. F. Hehn: Die Einsetzung des Hl. Abendmahls als Beweis für die Gottheit Christi
  • 1907: J. F. Hehn: Siebenzahl und Sabbat bei den Babyloniern und im Alten Testament: eine religionsgeschichtliche Studie
  • 1913: J. F. Hehn: Die biblische und die babylonische Gottesidee: die israelitische Gottesauffassung im Lichte der altorientalischen Religionsgeschichte

Siehe auch

Quellen

  • Gerhard Lang, Geheimrat Dr. Anton Ritter von Scholz Professor der alttestamentlichen Exegese und der biblisch-orientalischen Sprachen, Heimat- und Geschichtsverein Laudenbach, 2011

Weblinks