Horst Kremling

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Prof. Dr. Horst Kremling (* 27. Juli 1920 in Breslau; † 24. Oktober 2013) war Frauenheilkundler und Medizinprofessor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Kremling promovierte 1945 an der Universität Halle und begann anschließend eine Fachausbildung für Urologie am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Nürnberg. Als Facharzt für Urologie kam er 1950 an die Frauenklinik der Universität Würzburg.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Kremling habilitierte sich 1955 in Würzburg und wurde 1963 außerplanmäßiger Professor. Er war von 1978 bis 1985 Professor für Geburtshilfe und Frauenheilkunde und von 1976 bis 1982 Vizepräsident der Universität Würzburg.

Nach seiner Emeritierung entstand auf der Grundlage seiner zahlreichen Fachgutachten für Gerichte und ärztliche Schlichtungsstellen 1991 die „Forensische Gynäkologie“. Danach widmete er sich vorwiegend medizinhistorischen Themen. Professor Kremling war in Gerbrunn wohnhaft.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Kremling arbeitete praktisch und wissenschaftlich erfolgreich vor allem auf dem Gebiet der Gynäkologischen Urologie und der Geburtshilfe. Über 150 wissenschaftliche Arbeiten und Vorträge, sieben Buchbeiträge und mehrere eigene Bücher wurden von ihm publiziert. Die „Geschichte der Gynäkologischen Urologie“ entstand 1987.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]