Hof Zum Schultheißen

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Der Hof Zum Schulheißen (auch: Mordhof) war ein Gebäudekomplex in der Augustinerstraße.

Lage

Das Gebäude lag in der Augustinerstraße 13.

Namensgeber

Der Name Mordhof wird von mehreren Lokalhistorikern davon abgeleitet, dass 1620 die damalige Besitzerin des Hofes, Witwe Maria Kaelin, mit ihren Kindern und Hausgenossen, im ganzen sieben Personen, von einem Rimparer Taglöhner ermordet und beraubt worden waren. Diese Herleitung wurde inzwischen widerlegt. Mutmaßlich führt der Hofname auf das angesehenen Bürgergeschlecht der Morder zurück, in deren Besitz um diese Zeit ein Hof in der Rittergasse nachzuweisen ist.

Architektur

Beachtenswert war ein 1902 freigelegter Erker und eine daneben stehende Muttergottesstatue. Beim Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 wurde das Gebäude zerstört.

Heutige Nutzung

Heute ist der neu errichtete Hof, ebenso wie das Gebäude Nr. 17, im Besitz des Ursulinenklosters. Ein Schild am Gebäude erinnert an den ehemaligen Hofnamen.

Siehe auch

Quellen