Hermann Bever

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Hermann Bever (* 15. August 1845 in Würzburg; † 18. Dezember 1912 in München) war bayerischer Maler für Stilleben und Landschaften, sowie staatlicher Konservator und Galeriedirektor.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Bever besuchte nach der Volksschule drei Jahre lang zunächst Wilhelmsgymnasium, dann das Maximiliansgymnasium, an dem er 1864 das Abitur ablegte. Anschließend studierte er bis 1868 Rechtswissenschaften an den Universitäten München und Berlin, absolvierte die obligatorische Vorbereitungspraxis bei Gerichts- und Verwaltungsbehörden und bestand 1871 die Staatsprüfung. Trotz der offensichtlich gegebenen Karriereaussichten schrieb sich Hermann Bever mit dem 12. Mai 1871 an der Kunstakademie München ein, besuchte die Kupferstecherklasse und die Vorbereitungsklasse. 1876 bis 1879 studierte er Malerei in der Meisterklasse.

Genre[Bearbeiten]

Als freischaffender Maler komponierte Hermann Bever oberbayrische Landschaften und Stillleben, vor allem jedoch Szenen aus dem bäuerlichen Leben, in die er häufig Jäger, Sennerinnen oder Kinder einsetzte.

Staatskonservator und Galerist[Bearbeiten]

1897 bewarb er sich beim Staatsministerium des Innern für Kultus und Schulangelegenheiten um die Stelle eines Konservators bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. 1899 erfolgte die Ernennung zum Konservator der königlichen Filial-Gemäldegalerie in Schleißheim und bis 1905 zum Mitglied der Galerie-Kommission. 1907 unternahm er eine Dienstreise zu den Kunstsammlungen in Nürnberg, Bamberg, Würzburg, Aschaffenburg, Ansbach, Augsburg und Frankfurt am Main, um anschließend über deren Institutionen, Baulichkeiten und Sammlungen zu berichten. 1912 wurde er in den Ruhestand versetzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]