Herbert Siebenhüner

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Prof. Dr. Herbert Siebenhüner (* 30. März 1908 in Leipzig; † 31. März 1996 in Würzburg) war Kunsthistoriker und Lehrstuhlinhaber an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken

Herbert Siebenhüner studierte zunächst Architektur und wechselte bald zum Fach Kunstgeschichte. Sein Studium in Leipzig, Freiburg und Wien wurde von mehreren Italienaufenthalten ergänzt, die zur Vorbereitung seiner Promotion dienten. Im Jahre 1937 nahm Siebenhühner die nach Italien emigrierte Bildhauerin Emy Roeder bei sich auf. Von 1940 bis 1945 war Siebenhüner Erster Assistent am Deutschen Kunsthistorischen Institut in Florenz. Siebenhüner war nach seiner Habilitation zunächst Dozent in Graz. Ab 1949 hatte er die Stelle eines Dozenten an der Universität Bonn inne. Im Jahre 1953 wurde er dort zum außerplanmäßigen Professor ernannt.

Professor in Würzburg

1954 wurde er auf den Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte der Universität Würzburg berufen und blieb dort Lehrstuhlinhaber bis zu seiner Emeritierung. 1966 war er Doktorvater des späteren Museumsdirektors des Mainfränkischen Museums Hans-Peter Trenschel. Siebenhüner beschäftigte sich vor allem mit italienischer Kunst und Architektur der Renaissance und des Barock.

Literatur und Publikationen

  • Über den Kolorismus der Frührenaissance vornehmlich dargestellt an dem „Trattato della pittura“ des L. B. Alberti und an einem Werke des Piero della Francesca, Schramberg 1935.
  • Deutsche Künstler am Mailänder Dom, München 1944.
  • Das Kapitol in Rom. Idee und Gestalt, Verona 1980.
  • Der Palazzo Barbarigo della Terrazza in Venedig und seine Tizian-Sammlung, Deutscher Kunstverlag, München u. a. 1981.

Siehe auch

Weblinks

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