Helmut Zoepffel

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Dr. Dr. Helmut Zoepffel (* in Estland; † 1952) war Kinderarzt, sowie Gründer und Chefarzt der Kinderklinik am Mönchberg.

Familiäre Zusammenhänge

Helmut Zoepffel lernte seine Ehefrau Marianne Zoepffel bereits während des Medizinstudiums kennen. Seine Sohn ist Dr. Harald Zoepffel, seine Stiefenkelin die Kinderärztin und Buchautorin Gabriele Lieb.

Leben und Wirken

Nach dem Medizinstudium war das Ehepaar zunächst im Haunerschen Kinderspital in München tätig. Dann erhielt Helmut Zoepffel eine Anstellung als Oberarzt der Würzburger Universitäts-Kinderklinik.

Chefarzt der Kinderklinik

Das Medizinerehepaar eröffnete 1920 die erste kinderärztliche Praxis in der Hofstraße 5 in Würzburg, die erste Arztpraxis speziell für Säuglinge und Kinder in Würzburg. Das Haus wurde zu einem „Ärtzehaus“, da sich neben der Praxis und Wohnung der Zoepffels auch noch ein Frauenarzt, ein Chirurg und ein Internist ansiedelten.

Beide erwarben sich hohes medizinisches Ansehen, auf ihre Initiative wurde am Mönchberg ein Säuglingskrankenhaus eingerichtet. Mehrere Jahrzehnte wirkte das Paar dort als Chefärzte. 1926 gründeten sie dort auch eine Schwesternschule. Nach dem Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 waren sie aktiv am Wiederaufbau der Einrichtungen beteiligt. Nach dem Tod Helmut Zoepffels unterstützte Sohn Harald (damals bereits Medizinstudent) seine Mutter bei der Arbeit in der Praxis, die zwischenzeitlich in die Schellingstraße umgezogen war, sowie auch in der Klinik am Mönchberg.

Siehe auch

Quellen

  • Charlotte Breyer: Hausbesuche in schwerer Zeit. Sie stehen für die Tradition der Kinderheilkunde in Würzburg. In: Würzburg im Herzen. Mediengruppe Main-Post, Würzburg 2010. ISBN 3-925232-65-6

Weblinks