Hauskapelle der Maria-Ward-Schule

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Hauskapelle der Maria-Ward-Schule bei der Benediktion

Die Hauskapelle der Maria-Ward-Schule ist die neu gestaltete ehemalige klösterliche Hauskapelle.

Geschichte

Die Hauskapelle der Schule entstand an Stelle der ehemaligen Konventskapelle der Congregatio Jesu. Die künstlerische Verantwortung trug der Glas- und Lichtkünstler Mario Haunhorst aus Osnabrück. Die Benediktion der Kapelle erfolgte am 30. November 2017 durch Monsignore Günter Putz.

Innenraum

Das Altarkreuz stammt noch aus der ehemaligen Konventskapelle. Die Wände der neuen Schulkapelle sind in einem warmen Grünton gehalten, der frisch und hoffnungsfroh wirkt. Der Fußboden ist in geöltem, dunklem Holz ausgeführt, die Decke licht gehalten und höher als bei den sonstigen Räumen des Schulhauses. Gegenüber dem alten Raumkonzept ist der jetzige Entwurf um 90 Grad gedreht. Der Altar aus Basalt findet sich an einer der Schmalseiten. Wer in den Raum kommt, wird durch einen kreuzförmigen Weg aus fränkischem, stark gemasertem Muschelkalk, der in den Boden eingelassen ist, hineingeleitet. Zudem verleiht das Bodenkreuz der Ellipse eine kontrastierende Spannung. Durch senkrecht platzierte Eichenbretter links und rechts im Raum, die ebenfalls ein Oval bilden, entsteht zugleich Raum, der vielfältig genutzt werden kann. Die dadurch jeweils in den Ecken abgegrenzten Bereiche können als Rückzugsraum, für Gruppentreffen und Ähnliches genutzt werden. Für Jahrgangsstufengottesdienste bietet die Kapelle genügend Platz. Bis zu 70 Stühle können aufgestellt werden – zusätzlich zur langen Sitzbank, die passend zur Grundform der Ellipse angefertigt wurde. Durch große Glasfenster kann die Sonne durch die Kapelle hindurch bis ins Schulhaus hinein strahlen.

Siehe auch

Quellen